geschrieben von  2014-07-07

Aktuelles - Mehr Wohnqualität durch richtiges Heizen und Lüften

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Aktuelles - Mehr Wohnqualität durch richtiges Heizen und Lüften

Es ist eine ganz einfache Rechnung: Durchschnittlich ist es so, dass man sechs Prozent der Heizkosten bei Senkung der Raumtemperatur um ein Grad Celsius sparen kann. Ihre persönliche Haushaltskasse wird also durch die Art und Weise, wie Sie Heizen und Lüften, nachhaltig beeinflusst.

Bei unseren Baumaßnahmen achten wir von der Wolf´sche Wohnungsbau OHG sehr auf Lösungswege, welche zu einem sinnvollen Energieverbrauch führen. Und auch den Mietern wollen wir bei diesem Thema gerne zur Seite stehen. Deshalb haben wir nachfolgend einige Tipps für Sie aufgelistet.


Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Ob man den Aufenthalt in einem Raum als angenehm empfindet, hängt nicht allein von der Temperatur, sondern auch von der Luftfeuchtigkeit ab. Mit einem Thermo-Hygrometer lassen sich diese beiden Werte bestimmen. Im Idealfall beträgt die Luftfeuchtigkeit 35 bis 60 Prozent bei einer Raumtemperatur von 19 bis 22 Grad. Diese Werte sollte man stets im Blick behalten und durch regelmäßiges Lüften und geplantes Heizen beeinflussen, sollten diese abweichen.

Richtiges Lüften
Verschiedenste Vorgänge des alltäglichen Lebens setzen die Räumlichkeiten einer erhöhten Luftfeuchtigkeit aus. Man muss dann die Feuchtigkeit entweichen lassen, damit diese in der Wohnung keinen Schimmel verursachen kann. Spätestens, wenn die Fensterscheiben beschlagen sind, ist Lüften angesagt. Ideal ist eine Anzahl der Lüftungseinheiten von zwei- bis viermal pro Tag in regelmäßigen Abständen.

In besonderen Fällen: Stoßlüften!
Beim Kochen, Baden, Duschen, Fußbodenreinigung oder während des Schlafens in einem Raum mit geschlossenen Fenstern entsteht besonders viel Luftfeuchtigkeit im Zimmer. Dem können Sie mit folgenden Verfahren entgegenwirken: Entweder Sie öffnen ein Fenster bei geschlossener Tür entsprechend weit oder bei gegenüberliegenden Räumen halten Sie die Türen offen und öffnen die Fenster ebenfalls weit. Ziel ist in beiden Fällen ein schneller Austausch von verbrauchter zu frischer Luft.

Sinnvolles Heizen je nach Raumnutzung
Während des Lüftens sollte die Heizung abgestellt sein, weil man sonst sprichwörtlich die erzeugte Wärme „zum Fenster hinaus wirft“. Im Gegensatz zu häufig benutzten Räumen müssen Zimmer, in denen man sich selten aufhält bzw. man sich ausschließlich zum Schlafen aufhält, keine höhere Raumtemperatur als 18 Grad Celsius haben. Bei Räumen, die so gut wie gar nicht betreten werden, wie z.B. Abstellzimmer, reichen auch 14 bis 16 Grad Celsius, weniger jedoch nicht, denn sonst besteht wieder die Schimmelgefahr.

Heizen, wenn niemand zu Hause ist
Das komplette Auskühlen eines Raumes ist nicht zu empfehlen, denn das Heizverhalten beeinflusst auch die Temperatur von Möbeln und Wänden. Sind diese kalt, ist es trotz einer angepassten Raumtemperatur nicht angenehm. Es sollte immer darauf geachtet werden, dass die bereits angesprochenen 19 Grad Celsius nicht unterschritten werden in den Räumlichkeiten, in denen man beabsichtigt, sich aufzuhalten. Je nach Jahreszeit sollte man das Heizverhalten ebenfalls verändern.

Das Lüften von Kellerräumen im Sommer
Im Sommer ist es bekanntlich warm und das Anstellen der Heizung in der Regel nicht notwendig. Dennoch geben wir Ihnen einen wichtigen Hinweis: Ist es draußen warm, so sammelt sich das Wasser an kühleren Orten. Wenn man im Sommer falsch lüftet, kann es also schnell zu feuchten Kellerräumen kommen. Deshalb lässt man frische Luft am besten morgens, wenn es noch kühl ist, in diese Räumlichkeiten.

Gelesen 4413 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 01 Oktober 2014 12:24

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